Erfolgreiche Fortbildung des Palliativ-Netzwerks Kaufbeuren-Ostallgäu: Mitfühlen, ohne zu zerbrechen
Kaufbeuren, 02. April 2025 – Wie kann man schwerkranke und sterbende Menschen begleiten, ohne dabei selbst auszubrennen? Mit dieser essenziellen Frage beschäftigte sich die erste Fortbildung des Palliativ-Netzwerks Kaufbeuren-Ostallgäu in diesem Jahr. Unter dem Titel „Mitfühlen, ohne zu zerbrechen: Selbstfürsorge in der Palliativversorgung“ kamen rund 40 engagierte haupt- und ehrenamtliche Mitarbeitende aus der Palliativversorgung zusammen – darunter Mitarbeiter aus stationären und ambulanten Pflegeeinrichtungen, Hospizvereinen, hospizlichen Einrichtungen, der SAPV (Spezialisierten ambulanten Palliativversorgung), dem stationären Hospiz, den umliegenden Palliativstationen, der Lebenshilfe, den Wunscherfüllern des Wünschewagens Allgäu-Schwaben sowie ehrenamtliche Hospizbegleiter.
Referentin Silvia Mader (Diplom-Sozialpädagogin, Traumaberaterin, Trauerbegleiterin) vermittelte mit viel Fachwissen und Einfühlungsvermögen wertvolle Impulse zur Selbstfürsorge. Gerade in der Palliativversorgung, wo Mitarbeitende täglich mit schwerer Krankheit, Leiden und dem Tod konfrontiert sind, ist es wichtig, Strategien zu entwickeln, um langfristig stabil und handlungsfähig zu bleiben. Die Teilnehmenden nahmen praxisnahe Methoden mit, um sich selbst besser zu schützen und weiterhin mit voller Kraft für ihre Patientinnen und Patienten da sein zu können.
Ein herzlicher Dank gilt der Katholischen Pfarreigemeinschaft für die Bereitstellung der Schulungsräume in der Pfarrei St. Peter und Paul sowie Silvia Mader für ihren wertvollen und inspirierenden Vortrag.
Ausblick: Nächste Fortbildung am 7. Mai 2025 im Kolpinghaus Buchloe – Ein Thema, das uns alle betrifft
Das Palliativ-Netzwerk Kaufbeuren-Ostallgäu setzt seine Fortbildungsreihe fort. Am Mittwoch, 07. Mai 2025 von 15:00 – 17:00 Uhr findet im Kolpinghaus, Kolpingstraße 6, 86807 Buchloe die nächste Veranstaltung statt. Dr. Hartmann, Chefarzt der Anästhesiologie und Leiter der Palliativstation Kaufbeuren, wird einen Vortrag zum Thema „Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht, Ehegattennotvertretungsgesetz“ halten.
Diese Fortbildung richtet sich an die breite Öffentlichkeit, an alle Interessierten, die mehr über dieses wichtige Thema erfahren möchten. Denn die Frage, welche medizinischen und pflegerischen Maßnahmen man sich am Lebensende wünscht, betrifft uns alle. Es ist nie zu früh, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen – sei es, um selbstbestimmt Entscheidungen für die eigene Zukunft zu treffen oder um Angehörige und geliebte Menschen in schwierigen Situationen zu entlasten. Eine frühzeitige Vorsorge gibt Sicherheit – sowohl für einen selbst als auch für Familie und Freunde.
Ein besonderer Dank geht an die Kolpingsfamilie Buchloe, die ihre Räumlichkeiten zur Verfügung stellt. Diese Unterstützung ist für unsere Fortbildungsreihe von unschätzbarem Wert und trägt maßgeblich dazu bei, dass wichtige Themen einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden können.
Wie gewohnt ist die Teilnahme kostenlos, jedoch ist eine vorherige Anmeldung erforderlich. Interessierte können sich per E-Mail an palliativnetzwerk@sapv-kf-oal.de oder telefonisch unter: 0170 9533111 (bitte auf den Anrufbeantworter sprechen) anmelden.
Unterstützen Sie das Palliativ-Netzwerk mit einer Spende
Das Palliativ-Netzwerk Kaufbeuren-Ostallgäu organisiert regelmäßig Fortbildungen sowohl für haupt- und ehrenamtliche Mitarbeitende in der Palliativversorgung als auch für die Allgemeinheit. Um diese wertvollen Angebote weiterhin ermöglichen zu können, freuen wir uns über Spenden.
Spendenkonto:
SAPV-Team KF-OAL gGmbH
Sparkasse Allgäu
IBAN: DE06 7335 0000 0010 2960 44
Verwendungszweck: Palliativ-Netzwerk Kaufbeuren-Ostallgäu
Weitere Informationen und Möglichkeiten zur Unterstützung gibt es auf Anfrage.
Palliativ-Netzwerk Kaufbeuren-Ostallgäu
Sonja Hujo, Koordinatorin

