Beim landesweiten Treffen der bayerischen Hospiz- und Palliativversorgungsnetzwerke am 18. März 2026 in München zeigte sich eindrucksvoll, welchen wichtigen Beitrag regionale Netzwerkarbeit für Menschen mit schweren Erkrankungen, ihre Angehörigen und die Versorgungsstrukturen vor Ort leistet. Auch das Hospiz- und Palliativnetzwerk Kaufbeuren-Ostallgäu war vertreten.

Hospiz- und Palliativnetzwerke bringen die relevanten Akteurinnen und Akteure aller Versorgungsebenen für eine gute Versorgung am Lebensende zusammen. Ziel ist es, die Betreuung am Lebensende besser aufeinander abzustimmen, Versorgungslücken frühzeitig zu erkennen und gemeinsam tragfähige Lösungen zu entwickeln.

Vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Veränderungen, steigender Versorgungsbedarfe und begrenzter Ressourcen gewinnt diese Zusammenarbeit zunehmend an Bedeutung. Netzwerkarbeit trägt zur Vermeidung von Brüchen in der Versorgung bei und sorgt dafür, dass Menschen in schweren Lebensphasen Orientierung finden und sich nicht allein gelassen fühlen.

„Netzwerkarbeit heißt, gemeinsam Verantwortung zu übernehmen und Versorgung nicht dem Zufall zu überlassen. Durch den regelmäßigen Austausch können wir voneinander lernen, bestehende Angebote besser verzahnen und die Qualität der Begleitung nachhaltig sichern“, sagt Sonja Hujo, Netzwerkkoordinator:in des Hospiz- und Palliativnetzwerks Kaufbeuren-Ostallgäu.

Organisiert und begleitet wird der landesweite Austausch vom Bayerischen Hospiz- und Palliativbündnis, das die regionalen Netzwerke unterstützt und ihre Weiterentwicklung fördert. Die enge Verbindung zwischen regionaler Praxis und landesweiter Abstimmung stärkt die Hospiz- und Palliativversorgung in ganz Bayern.

Das Hospiz- und Palliativnetzwerk Kaufbeuren-Ostallgäusetzt sich vor Ort dafür ein, Strukturen weiterzuentwickeln, Kooperationen zu festigen und die Versorgung für Betroffene und Angehörige zukunftssicher zu gestalten.

Die Koordinationsstelle für die Netzwerkarbeit im Stadt/Landkreis Kaufbeuren-Ostallgäu steht unter der Trägerschaft von SAPV Kaufbeuren-Ostallgäu gGmbH und wird seit 01.01.2025 zur Hälfte von den Krankenkassen und zur Hälfte mit kommunalen Fördermitteln der Stadt Kaufbeuren unde des Landkreises Ostallgäu finanziert. Bei Fragen wenden Sie sich jederzeit an: Sonja Hujo, Koordinatorin des Palliativ-Netzwerks Kaufbeuren-Ostallgäu unter: 0170-953 3111

 

Bildunterschrift

Obere Reihe (v. l. n. r.): Petra Licha-Hofmann (HPVN Schweinfurt-Bad Kissingen-Rhön-Grabfeld), Claudia Dauscher (Hospiz- und Palliativnetzwerk Neumarkt i.d.OPf.), Christine Neukäufer (Netzwerk Hospiz und palliative Care im Landkreis Aichach-Friedberg), Beate Hochmuth (Hospiz- und Palliativnetzwerk „Gemeinsam gehen“ Regensburg), Sonja Hujo (Palliativ-Netzwerk Kaufbeuren-Ostallgäu), Erich Püttner (Hospiz- und Palliativnetzwerk Landkreis Landsberg am Lech), Barbara Schuhbauer (Hospiz- und Palliativversorgungsnetzwerk Region Freising), Melanie Hörl (Hospiz- und Palliativnetzwerk Landkreis München), Lena Zimmermann (Hospiz- und Palliativregion Berchtesgadener Land), Sigrid Altweck (Bayerisches Hospiz- und Palliativbündnis)

Untere Reihe (v. l. n. r.): Bettina Kieslinger (Hospiz- und Palliativnetzwerk München), Lena Mahnke (Hospiz- und Palliativnetzwerk München), Tanja Hauck (Hospiz- und Palliativregion Traunstein), Christine Fricke (Hospiz- und Palliativnetzwerke – Region Augsburg), Nadine Gschwandtner (Hospiz- und Palliativnetzwerk Fürstenfeldbruck)